Bars

Ihr habt DINIKI Merchandise GmbH mitten in der Coronakrise gegründet wie kam es dazu?


Der eigentlichen Gründung gingen natürlich bereits mehrere Monate der Planung voraus, die Übernahme der Räumlichkeiten und des Geschäfts war terminlich bereits vereinbart. Für uns war klar: Nicht zu unserem Wort zu stehen wäre ein schlechter Start gewesen und auf keinen Fall den Werten entsprechend, für die wir als Unternehmen einstehen wollen, und so haben wir die Unannehmlichkeiten der Krise in Kauf genommen. Der Start war auch wirklich schwierig: Erstmal durften wir überhaupt nicht öffnen, danach unter erschwerten Bedingungen. Doch nicht nur das Ladengeschäft, auch unsere zweite Sparte war betroffen: Durch den Wegfall an Konzerten und anderen Veranstaltungen war der Bedarf am Textildruck spürbar gesunken. 

Dennoch war der Start in der Krise die richtige Entscheidung: Wir konnten das Onlinegeschäft ankurbeln und hatten auch die Zeit, an neuen Ideen und Projekten zu arbeiten.


Was bietet ihr in eurem Laden und Online Shop alles an?


Das Hauptaugenmerk im Laden und Online liegt natürlich bei unseren eigenen Streetwearmarke BARS. Dabei setzen wir ausdrücklich auf fair gehandelte Textilien. Der Nachhaltigkeitsgedanke hört aber nicht beim Textil auf – wir setzen z.B auf recycelbare und kompostierbare Verpackungen und produzieren möglichst auf Anfrage, um Überproduktion zu vermeiden. 

BARS kooperiert mit regionalen Künstler*Innen, um diesen auch in unserem Laden und im Onlineshop eine Plattform zu bieten. Perspektivisch hoffen wir natürlich, wieder Veranstaltungen im Laden zu haben, wie Konzerte und Ausstellungen.

Und natürlich bieten wir noch Textildruck für kleine und große Auflagen an. Dabei stehen wir selbstverständlich auch beratend zur Seite – um möglichst die beste Qualität zu garantieren, aber auch, was Aspekte der Nachhaltigkeit angeht.


Wie geht ihr mit der aktuellen Krise um und was hat sich im Bezug auf eure eigentliche Planung geändert?


Wir haben in Teilen auch Kurzarbeit anmelden müssen. Das Ladengeschäft ist einfach noch sehr verhalten und uns fehlen auch die Veranstaltungen. Ursprünglich war geplant, uns mehr auf die Eigenmarke BARS zu konzentrieren, aber bis die Bereitschaft, wieder in den Läden einkaufen zu wollen, auf den Stand vor der Krise zurückggekehren wird, gilt unser Fokus besonders dem Online- und Textildruckbereich.  

Als aktuelle Neuerung haben wir zum Beispiel Lösungen geschaffen, wie wir unseren Kund*Innen einen kostenlosen Print-On-Demand Onlineshop zur Verfügung stellen können. Das kann für betroffene Branchen einen wichtige Einkommensmöglichkeit darstellen, z.B aus der Veranstaltungsbranche. Wir sind der Meinung, dass wir nur durch Zusammenhalt aus dieser Krise unbeschadet hervorgehen können. 


Wie kann man euch momentan unterstützen?


Kommt im Laden vorbei oder schaut Euch im Onlineshop um, und wenn Euch was gefällt, kauft es auch. Und erzählt es weiter.