Jeune Mariée Brautatelier

Wie bist du dazu gekommen einen Laden zu eröffnen und deine sichere Anstellung aufzugeben?


Eine seit früher Kindheit vorherrschende Leidenschaft zu Mode & Brautkleidern & Menschen.

Der tiefe Wunsch mit einem speziellen Konzept die sehr emotionale Suche nach dem Brautkleid so angenehm wie möglich zu machen.

Ein eigenständiges, selbstbestimmtes Berufsleben zu führen, in dem ich mich kreativ ausleben kann.

Ich habe mein Atelier anfangs neben dem Hauptjob betrieben und konnte dadurch sehen, wie mein Konzept im Saarland ankommt und das Atelier sich entwickelt. Nachdem die ersten glücklichen Bräute in unseren Kleidern geheiratet hatten und sich mein neues Geschäft herumgesprochen hatte, ich also immer mehr Zulauf bekam, habe ich mich vor einem Jahr dazu entschlossen, meinen sicheren Job aufzugeben und mich zu 100% auf mein Brautatelier zu konzentrieren. Dieser Schritt hat mich viel Mut und Überwindung gekostet, aber heute bin ich sehr glücklich und stolz, ihn gegangen zu sein!


Was bietest du in deinem Brautatelier an?


Ich biete vor allem ein besonderes, entspanntes und herzliches Anprobeerlebnis für die Bride to be von morgen an. Hier findet sie ein mit Liebe ausgewähltes Sortiment an Brautkleidern der Hersteller LILLY, Bianco Evento, Kisui Berlin und La Sposa. Die Stilrichtung reicht von moderner schlichter Eleganz über romantisch, verspielt bis hin zu ein paar funkelnden Tüllkleidern. Die Anzahl der Kleider ist bewusst gering gehalten, aber mit viel Bedacht gewählt, um die Braut nicht zu überfordern. Zudem gibt es bei uns Brautaccessoires wie Schuhe, Schleier, Unterwäsche und Schmuck.


Wie gehst du mit der aktuellen Krise um und was hat sich für dich dadurch geändert?


Ich habe die Corona-Krise lange unterschätzt und hätte niemals gedacht, dass sie solche Ausmaße annehmen könnte. Als der Lock-Down kam, habe ich immer noch an nur eine kurze Zeit geglaubt, in der ich meinen Laden schließen muss. Aus kurz wurden lange 6 Wochen, in denen ich versucht habe über Social Media mit meinen lieben Kundinnen und denen die es noch werden wollten, in Kontakt zu bleiben, sie auf dem Laufenden zu halten und möglichst nur positives in dieser sehr negativen Zeit zu zeigen. Ich habe versucht ein Konzept zu entwickeln, wie man trotz der Ausgangssperre, Anproben abhalten kann, dieses aber immer wieder verworfen, da ich nunmal ein Business betreibe, dass von der Emotion vor Ort lebt, es um Stoffe, Schnitte und Erwartungen geht, die man online nur schwer bedienen oder abdecken kann. Alle Anproben in dieser Zeit mussten verschoben und nachgeholt werden, Messen und Shootings konnten nicht stattfinden. Die Planung und Neubestellung der Brautkleidkollektionen für 2021 hat sich extrem verschoben und ist immer noch schwierig einzuschätzen. Die Anproben, die jetzt wieder stattfinden sind etwas distanzierter geworden, weil man sich nicht umarmen oder richtig begrüßen kann. Ich gebe weiterhin alles, um der Braut genau die herzliche Anprobe zu bieten, die Sie verdient und erwartet. Trotzdem muss und soll es ja weitergehen und die ganze Branche versucht ihr Bestes, die Saison 2020 so gut es geht zu bedienen und sich auf 2021 einzustellen.


Wie kann man deine Arbeit momentan unterstützen?


Da Hochzeiten im kleinen Kreis glücklicherweise wieder stattfinden dürfen und das Atelier wieder geöffnet haben darf, freue ich mich über jede Braut in Spe, die zum Aussuchen ihres Kleides einen Anprobetermin bei uns ausmacht. Großartig ist auch immer die Unterstützung über Social Media (Instagram, Pinterest, Facebook, Google). Auch über unseren Onlineshop (https://www.jeunemariee-brautatelier.com/online-shop) kann man deutschlandweit ausgewählte Produkte für die Braut bestellen, die dann kostenlos verschickt werden.